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Stand: 22. Februar 2012


Platz zwei in Masterkategorie beim "RAK Half Marathon"
22.02.2012
Hinter Vorjahressieger Alemayehu Sitotaw, der in 1:17:02 h die Masterwertung (45 Jahre und älter) gewann, wurde ich in 1:19:47 h Zweiter vor dem Briten Neil Tail (1:20:17 h). Trotz relativ starken Gegenwindes konnte ich insbesondere auf der zweiten Hälfte des Rennens Boden gut machen, nachdem ich anfangs bewusst verhalten angegangen war. Besser als befürchtet habe ich jedoch sowohl den großen Temperatursprung gegenüber den Trainingsbedingungen zuhause als auch die Reisestrapazen weggesteckt. Die Anreise zwei Tage vorher mit schlaflosem Nachtflug nach Abu Dhabi war schon etwas heftig... 


Vorbereitung auf Halbmarathon im Emirat Ras al Khaimah
12.02.2012
Nur noch wenige Tage Training in eisiger Kälte. Dann geht's in die Sonne am Persischen Golf. Wenn ich in Abu Dhabi aus dem Flieger steige, könnten es dort mal eben 40 Grad mehr sein. Ein Temperatursprung von -10 auf +30 Grad Celsius scheint bei meiner Reise in die Vereinigten Arabischen Emirate gar nicht so unrealistisch zu sein. Wie fühlt sich das nur an? Und wie kann ich mich darauf vorbereiten? Denn am 17. Februar 2012 möchte ich beim Halbmarathon in Ras Al Khaimah starten. Die 5-Tage-Vorhersage meldet für den Renntag exakt 30°C. Trainiert habe ich zwar genug, doch unter ganz anderen Bedingungen. Zu Jahresbeginn habe ich meinen wöchentlichen Trainingsumfang auf 100 Laufkilometer gesteigert und auch Tempoarbeit einfließen lassen. Hohe Temperaturen sind jedoch schwer zu simulieren ;-)

Nun bin ich auf das Event sehr gespannt. Der Halbmarathon 
in Ras Al Khaimah liegt im weltweiten Ranking der schnellsten und höchstdotiertesten Rennen von 2011 auf Platz zwei und hat kürzlich das "Gold Label" vom internationalen Verband IAAF erhalten. Und dieses wurde bisher nur 6 weiteren Rennen weltweit verliehen. In den vergangenen Jahren wurden in dem Wüstenemirat bereits zwei Weltrekorde über die 21,0975 km aufgestellt.

Es sind 2953 Teilnehmer aus 88 Nationen gemeldet. Neben den Profis wird dort auch die Masterklasse 45+ gesondert gewertet. Da bin ich mal gespannt wie ich da so abschneide. Mastersieger der letzten Jahre wurde der dunkelhäutige Norweger Alemayehu Sitotaw, der 2011 Bestzeit von 1:14:03 h lief.

Mir kommt insbesondere der Termin sehr gelegen. Er liegt einerseits weit außerhalb der Triathlon-Saison, andererseits in einer temperaturmäßig relativ erträglichen Jahreszeit. Das möchte ich zudem sowohl zum Strandurlaub, zum Sightseeing (Abu Dhabi, Dubai), aber insbesondere auch zu einem Besuch meiner Schwester nutzen, die als Landschaftsarchitektin in Abu Dhabi arbeitet :-)


Mein 10 km-Bezirksrekord feiert 10-Jähriges Bestehen
02.01.2012
Als ich 2001 in Lingen bei den Straßenlauf-Bezirksmeisterschaften die 10 Kilometer in 30:50 Minuten lief und damit einen Bezirksrekord aufstellte, hatte ich überhaupt keinen Gedanken daran verschwendet, ob dieser eventuell mehrere Jahre Bestand haben könnte...


Beim "Ironman 70.3 Ireland" Ticket für Las Vegas 2012 gelöst
05.09.2011
Obwohl ich schon seit über 10 Jahren nicht mehr auf längeren Triathlon-Distanzen unterwegs war, beim "IRONMAN 70.3 Ireland" lief es am 04.09.2011 wie geschmiert. Bei der Premiere in Galway waren insgesamt 2.000 Triathleten aus 42 Nationen gemeldet, die nicht nur gegen das miserable Wetter, sondern auch um einen der 35 "Slots" für die Ironman 70.3 WM 2012 in Las Vegas kämpften. In meiner Altersklasse M40-44 standen für die 295 gemeldeten Starter vier Qualiplätze zur Verfügung. Eigentlich zu wenig und deshalb bin ich auch mit ganz anderen Gedanken ins Rennen gegangen. Doch es lief viel besser als erwartet: Platz 2 in der M40-44 und damit die Quali für die IRONMAN 70.3 WM in Las Vegas 2012 in der Tasche! In der Gesamtwertung kam ich auf Platz 19. Sieger wurde der Hawaii-Sechste Mike Aigroz (SUI). In Galway war die Schwimmstrecke in der Atlantikbucht wegen aufgewühlter See, starkem Wind und nur 15 Grad Wassertemperatur von 1.900 Meter auf 1.000 Meter verkürzt worden. Als das Schwimmen überstanden war setzte Dauerregen ein, der zusammen mit dem heftigen Wind und 12 Grad Lufttemperatur dafür sorgte, dass auch die welligen 90 Radkilometer kein Zuckerschlecken wurden. Während des abschließenden 21,1 km Laufs ließ sich dann irgendwann aber doch noch die Sonne blicken. Dieser Ausflug auf die Mitteldistanz ist mir sehr gut bekommen und ich freue mich schon jetzt auf die 70.3 WM im September 2012 in Henderson bei Las VegasHier die Gesamtergebnisliste sowie ein paar Fotos von regenfreien Stunden in Galway ;-)


So knapp war's noch nie beim RWE-Triathlon in Nordhorn
29.08.2011
Das war ein spannendes Rennen! Sowohl beim Schwimmen, Rad fahren und auch beim Laufen war Nicholas Lembcke absolut gleich stark. Wir waren nie weiter als 10 Meter auseinander. Auf der Ziellinie hatte ich mit meiner Zeit von 59:56 Minuten für 500 m Schwimmen, 20 km Rad fahren und 6 km Laufen nur zwei Meter Vorsprung vor Nicholas. Markus Götz machte wie schon 2010 den Dreifachtriumph des LC Nordhorn vor heimischem Publikum perfekt. Bei dieser 9. Auflage des RWE-Volkstriathlons  spielte das Wetter mal wieder verrückt. Von Sonnenschein über starken Wind bis hin zu heftigem Regen und Gewitter war alles dabei. Ich bin sehr zufrieden, zum einen weil es mein 6. Erfolg am Vechtesee war und zum anderen weil ich nun mit guter Form und ohne Blessuren beruhigt in mein letztes Saisonrennen im irischen Galway gehen kann...

   
Landesrekord mit LCN-Staffel über 5 x 10 km in Oldenburg
15.08.2011
Beim Straßen-Staffelmeeting in Oldenburg haben wir am 14.08.2011 über 5 x 10 km den niedersächsischen Landesrekord der Altersklasse 40/45 auf 3:01:59 Stunden verbessert. Unsere LCN-Staffel ist mit folgenden älteren Herrschaften angetreten: Gerold Nyhoff, Ingo Beckemper, Klaus Eckstein, Jan Holboer und Jörg Amt.


Platz 2 im Duell der Generationen beim neuen "Fisherman" in Heiligenhafen
08.08.2011
Am 7. August 2011 feierte der Heiligenhafener "Fisherman"-Triathlon über 500 m Schwimmen, 20 km Rad fahren und 5 km Laufen seine Premiere. Als Stammurlauber dieses schmucken Ostseebades wollte ich mir das natürlich nicht entgehen lassen. Nach Blick auf die Starterliste stand für mich fest: Favorit ist Jonas Schomburg, der Sohn meines früheren Vereinskameraden und DTU-Kaderathleten Arnd Schomburg. So war ich dann auch mit Platz zwei und einer Zeit von 1:02:02 Stunden völlig zufrieden. Vor mir also Jonas (59:20) und hinter mir auf Platz drei sein Bruder Ole (1:03:32).


Deutscher Meister nach spannendem Endspurt!

Düsseldorf, 03.07.2011. Spannender gings nicht. Bei der Triathlon-DM über die olympische Distanz von 1,5 km Schwimmen, 40 km Rad fahren und 10 km Laufen hatte ich das "Happy End" für mich. Es war ein tolles Flair bei den Titelkämpfen in Düsseldorf. Doch das Schwimmen verlief nicht so ganz nach meinem Geschmack. In bin zwar in aussichtsreicher dritter Position aus dem Medienhafen gestiegen, doch die Auftaktdisziplin hat mich doch sehr gefordert. Um dem Gerangel zu entfliehen, hatte ich in der Startphase wohl zuviel Gas gegeben. Auf den ersten 20 Radkilometern lief es dann nicht optimal. Ich konnte nicht an den Spitzenleuten dran bleiben und fiel sogar noch zwei weitere Plätze zurück. Auf der zweiten Radrunde hatte ich mich etwas zwar erholt, wechselte aber mit deutlichem Rückstand (ca. 1,5 Minuten) als Fünfter von der Rad- auf die Laufstrecke. Dort war dann eine heftige Attacke notwendig um mein Ziel, eine Medaille, realisieren zu können. Auf den vier zuschauerfreundlichen Laufrunden war ich aber prima in Schuss und holte schnell meinen Rückstand auf. Angefeuert von vielen Bekannten konnte ich rund einen Kilometer vor dem Ziel sogar noch Spitzenreiter Stefan Künsler aus Krefeld packen. Welch Überraschung! Mit 19 Sekunden Vorsprung und einer Gesamtzeit von 1:59:55 Stunden finishte ich als Deutscher Meister der Altersklasse 40!



















































































































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