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01.09.08
Betrifft: RWE Triathlon in Nordhorn, Interview mit Andreas List
„An eine Größe wie Klaus Eckstein kommt man noch nicht heran“
Beim 6. RWE-Triathlon kam Andreas List (Foto) am
Sonnabend direkt hinter Klaus Eckstein als Zweiter ins Ziel und machte
einen Grafschafter Doppelsieg perfekt. Nach seiner starken Vorstellung
sprach GN-Mitarbeiter Hinnerk Schröer mit dem gebürtigen Nordhorner, der
jetzt in Aachen wohnt und trainiert.
GN: Sie haben hier zum ersten Mal den Sprung aufs Treppchen geschafft. Sind
Sie selbst überrascht über ihr gutes Abschneiden?
Ehrlich gesagt nein. Ich habe bereits in den vergangenen Jahren gute
Platzierungen erzielt und mir deshalb in diesem Jahr auch etwas
ausgerechnet. Allerdings hatte ich in letzter Zeit mit
Achillessehnenproblemen zu kämpfen. Die haben mein Training
beeinträchtigt.
GN: Wie groß ist denn Ihr Trainingspensum?
Ich komme schon auf bis zu zehn Stunden Training in der Woche. Das ist
aber gar nicht so einfach, weil ich in Aachen als Elektro-Ingenieur
arbeite und da teilweise auch 50-Stunden-Wochen habe. Als nächstes steht
für mich aber noch ein Wettkampf über die längere olympische Distanz auf
dem Programm.
GN: Wie war es denn, mal wieder in der „alten Heimat“ zu starten?
Es war ein tolles Rennen. Die Zuschauer haben mich sehr gut unterstützt.
Aber an eine Größe wie Klaus Eckstein kommt man noch nicht heran.
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